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Deutsche NationalmuseenBayrisches Nationalmuseum in München Bayrisches Nationalmuseum in München
Germanisches Nationalmuseum in Nürnberg
Seit der Reichsgründung 1871 ist das Nürnberger Museum das offizielle kulturhistorische Nationalmuseum von Deutschland.
Von 1,2 Millionen Objekten werden rund 20.000 ausgestellt. Eine Zeitreise vom steinzeitlichen Faustkeil über die mittelalterlichen
Skulpturen des Veit Stoß, den Behaim-Globus, die Kaiserbilder Albrecht Dürers bis hin zum Filzanzug von Joseph Beuys erwartet
den Besucher. Auch einige Exponate aus Nazi- und DDR-Zeit sind Teil der lückenlosen Dokumentation nationaler Kultur. Schiller-Nationalmuseum in Marbach
In der Geburtstadt von Friedrich Schiller wird das Andenken an den großen deutschen Dichter auf vielfältige Weise geehrt. Im Schiller-Haus zeugen historische Möbel und Utensilien von den Lebensumständen der Dichter-Familie. Das Schiller-Nationalmuseum gibt einen umfassenden Einblick in die Geschichte der jüngeren deutschen Dichtkunst. Hier finden sich zahllose Original-Handschriften und Dokumente von den berühmten Klassikern bis zu wichtigen Autoren der Gegenwart. Unterhalb des Schiller-Nationalmuseums befindet sich das deutsche Literaturarchiv mit seiner vollständigen Sammlung deutschsprachiger Veröffentlichungen und vielen wertvollen Nachlässen. 2006 hat das Nationalmuseum auf der Schillerhöhe mit einem Literaturmuseum der Moderne ein spannendes Gegenstück erhalten. Goethe-Nationalmuseum in Weimar
Das Goethe-Nationalmuseum unterhält insgesamt 22 öffentlich zugängliche Museen, die das Andenken an die deutschen Klassiker,
wie Nietzsche, Schiller und Liszt, aufrecht erhalten.
Hauptgebäude ist das Goethe-Wohnhaus am Weimarer Frauenplan, das die dichterischen und wissenschaftlichen Leistungen des Universalgenies dokumentiert. Goethes handschriftlicher Nachlaß zählt zum „Memory of the World“. Weltkulturerbe laut UNESCO ist auch die Anna Amalia Bibliothek, die mit ihren wertvollen Originalbeständen ein Glanzstück des Nationalmuseums darstellt. Nach dem Brand von 2004 wurde das Nationalmuseum in Weimar restauriert. Alte und Neue Nationalgalerie in Berlin
Durch die großzügige Schenkung eines Bankiers entstand 1861 in Berlin die deutsche Nationalgalerie. Eigens für diese Sammlung wurde ein Kunstmuseum in der Art eines korinthischen Tempels auf der Museumsinsel errichtet. Engagierte Direktoren haben die Sammlung deutscher Malerei des 19. Jahrhunderts mit großer Weitsicht ausgebaut, so daß heute alle wichtigen Maler und Stilrichtungen vertreten sind. Berühmte Namen wie Friedrich, Spitzweg und Böcklin zieren das Werkverzeichnis der Alten Nationalgalerie. In der Neuen Nationalgalerie am Kulturforum befindet sich die nationale Sammlung der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts. In dem gläsernen „Tempel des Lichts“ sind deutsche Expressionisten und Surrealisten zu sehen. Künstler wie Max Beckmann, Max Ernst und Paul Klee werden hier neben wichtigen Malern der internationalen Moderne gezeigt. |